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2026
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Stand:1.1.2026
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| 03.03.2026 |
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Bettina
Schröck->Einladung zur Eröffnungsfeier der Sonderausstellung
Ungehört die Geschichte der Frauen am 12.
März 2026, 17 Uhr im Haus der Donauschwaben, 71065 Sindelfingen,
Goldmühlestraße 30. Die Ausstellung widmet sich der bislang
wenig sichtbaren Geschichte der Frauen im Kontext von Flucht, Vertreibung,
Migration und kulturellem Wandel.
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| 26.02.2026 |
Pfarrer
aus Teletschka Hajdu Laslo |
ich habe verstanden,
wie wichtig Ihnen die Renovierung dieser Kirche ist. Derzeit haben wir
in Teletschka mit der Sanierung der Kirchenfassade begonnen, anschließend
werden ähnliche Arbeiten auch in Sivac und Conoplja durchgeführt.
Sie sehen, wie viele Projekte und wie viele Gemeinden ich gleichzeitig
betreue. Ich nehme die Kirche in Kernei ebenfalls in diese Reihe auf.
Als ersten Schritt werde ich ein Angebot einholen und gemeinsam mit Ingenieuren
den baulichen Zustand der Kirche begutachten.
Was die Besichtigung der Kirche betrifft: Herr
Boris Masic verfügt über meine Telefonnummer, sodass die Besucher
über ihn mit mir Kontakt aufnehmen können. (Mobil:
00381 63 114 0900/ EMail:boris.masic123@gmail.com ->
Dies bitte vor Reiseantritt erledigen)
Mit dem "Verein der Donauschwaben" meinte ich die von Herrn
Boris Masic geleitete Organisation.
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| 26.02.2026 |
Pfarrer
aus Teletschka Hajdu Laslo
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..../Ich
habe persönlich mit Herrn Boris Masic gesprochen. Seinen Angaben
zufolge äußert sich die Diözese Subotica zu dieser Angelegenheit
bislang nicht klar. Auch ich habe die Frage mehrfach vorgebracht, erhielt
jedoch die Antwort, dass ich keine Stellung nehmen solle und die Sache
der Diözese überlassen müsse. Deshalb halte ich es im Moment
nicht für sinnvoll, weiter nachzufragen.
Gleichzeitig möchte ich betonen, dass der Verein der Donauschwaben
(? ungeklärt) bereit wäre,
das Eigentum an der Kirche zu übernehmen. Meiner Meinung nach sollte
die katholische Kirche diese Initiative nicht behindern, da sie eine Möglichkeit
bietet, das Gotteshaus und damit ein wichtiges Kulturerbe zu bewahren.
Leider bin ich kein Mitglied des Beratergremiums des Bischofs und habe
daher keine Entscheidungsbefugnis, doch ich werde alles daransetzen, die
Angelegenheit zu unterstützen.
Der bauliche Zustand der Kirche ist leider sehr schlecht. Die Schlüssel
befinden sich bei mir, aber es wäre nicht ratsam, größere
Gruppen hineinzulassen, da die Sicherheit nicht gewährleistet werden
kann. Einzelne Besuche sind noch möglich, doch für größere
Veranstaltungen besteht ein erhebliches Risiko.
Bitte teilen Sie mir weiterhin die Vorstellungen der HOG Kernei mit. Ich
versichere Ihnen, dass wir vor Ort alle Möglichkeiten prüfen
werden, um unser gemeinsames Ziel zu erreichen.
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| 25.02.2026 |
Boris
Masic |
Vielen
lieben Dank. Es ist eine grossartige Untersuetzung. Herr Hajdu hat mich
gleich angerufen und gesagt das er sich wieder bei dem Bischof einsetzt.
Wir werden sehen jetzt ob sich etwas bewegt. Die Direktorin Branka hat
schon aufgegeben und hat mit der Renowierung und Umbau der Schule begonnen
aber die Arbeiten werden erst in Sommerferien stattfinden. Die Schule
hat wenig Räumlichkeiten und muss umgebaut sein. Wenn der Bischof
doch etwas antwortet können wir diese Mittel doch in das Pfarrhaus
inwestieren und nicht in die Schulvergrösserung. Wir werden jetzt
sehen was pasiert. Vielen Dank Helmut für deine Interwention.
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| 24.02.2026 |
H.Schmidt
-> Pfarrer Hajdu Laslo |
.../es
ist wieder viel Zeit vergangen und mich bzw. die Kerneier interessiert,
wie nun die Entwicklung mit dem Kirchengebäude bzw. Pfarrhaus plus
dazugehörigem (zerfallenen Bauernhof) weiter gegangen ist.
Boris Masic hat mir berichtet, dass Sie ihn in dieser Angelegenheit zum
Bischof nach Subotica weitergeleitet haben. Dort soll ihm der Bischof
geraten haben, 1 Million € für die Kirche zu sammeln, dann könnte
man weiter über das Gelände sprechen. Da diese mich diese Information
verwunderte, frage ich mich, warum man nicht die Kooperation mit der Schule
in Kljajicevo, die sich um das Pfarrhaus bemühen möchte und
Boris Masic, der sich um die Kirche bemühen möchte sucht. Boris
Masic bemüht sich sehr und hat schon mit ungarischen Kirchenrenovierern
Vorgespräche geführt. Wenn von bischöflicher Seite ein
Kontrakt abgeschlossen wird, könnte ich mir vorstellen, dass auch
die HOG einen größeren Betrag beitragen würde. Da Sie
mein Vertrauen besitzen, würde ich Sie als Treuhänder einsetzen,
um die ganze Angelegenheit finanziell zu steuern, damit Sie die durch
die Renovierung anfallenden Materialkosten bezahlen könnten. Die
HOG Kernei will - so wirklichkeitsfremd es sich für Sie anhören
muss - diesen Ort der Kirche so lange wie möglich erhalten, damit
die Angehörigen der Vertriebenen der früheren Einwohner, wenn
sie an den Ort ihrer Vorfahren reisen wollen, einen Pilgerort (neben Doroszló)
haben. In dem Kirchengebäude können Sie dann im Gebet mit Gott
und Ihren Vorfahren vereint an ihre Wurzeln aus der Kerneier Zeit gedenken.
Wäre dies nicht möglich, so wäre das wichtigste kulturgeschichtliche
donauschwäbische kirchliche Erinnerungsstück verloren. Ich glaube,
dann käme kaum noch jemand auf die Idee, nach Kernei/Kljajicevo zu
fahren. Lassen Sie uns Ihre Interessen und unsere Wünsche gemeinsam
überlegen und zusammentragen. Da dieses Jahr wieder die Anfragen
an mich gestellt werden, ob man die Kirche besichtigen kann, wollte ich
Sie höflichst fragen, ob die alte Regelung mit Herrn Pfarrer Arpard
noch Bestand hat. Ist die Kirche schon so baufällig, dass sie aus
Sicherheitsgründen nicht mehr zugänglich ist? Dies sollte ich
dringend wissen, damit ich die häufig gestellte Frage richtig beantworten
kann.
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| 23.02.2026 |
Boris Masic

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Wir
haben 2 Jahre gewartet und gehofft, dass die Kirche antwortet. Am Ende
bin ich zum Pfarrer nach Tschonoplja gegangen. Er hat mich wieder an die
bischofliche Kanzlei weitergeleitet. Dort haben wir eine Antwort bekommen
das wir 1 Milion € für die Kirchenrenovierung sammeln sollen
und das wir uns dann melden sollen. Das Pfarrhaus wird verkauft werden.
Ich wollte weiter mit dem Interesse der Schule versuchen aber die Direktorin
hat gesagt , dass wir uns nicht weiter erniedrigen lassen. Die Glocken
haben sie nach Dusnok Ungarn fur 6000 € verkauft. Ilegal über
die Grenze gebracht. (Bild: Große Glocke in Baja) Ich bin sehr enttäuscht.
Ich fühle mich wie der letzte Nagel im Sarg der Donauschwaben!
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| 16.02.2026 |
Einst in Kernei: Die
Faschingszeit /H.
Schmidt

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In
der Gemeinde Kernei wurde der Brauch des Faschings mit großer Freude
und Hingabe gepflegt. Vom Sonntag nach dem Fest der Heiligen Drei Könige
bis zum Faschingsdienstag durften die Menschen abends tanzen, und das
Tanzvergnügen hielt zahlreiche Familien zusammen. Die Faschingszeit
war nicht nur eine Zeit des Feierns, sondern auch der Verbindungen, denn
viele Hochzeiten fanden in dieser festlichen Periode statt, wobei der
Dienstag der beliebteste Hochzeitstag war, gefolgt vom Donnerstag.Das
ganze Jahr über wurde in den einladenden Gasthäusern der Ort
getanzt, es gab jedoch Zeiten, in denen die örtlichen Musik-kapellen
nicht ausreichten, um den Ansturm der tanzfreudigen Menschen zu bewältigen.
In solchen Momenten mussten zusätzliche Kapellen aus anderen Orten
gebeten werden, um die fröhliche Stimmung aufrecht-zuerhalten. In
früheren Tagen war es traditionell üblich, sich zu maskieren
und zu verkleiden, doch in den letzten Jahren geschah dies nur noch vereinzelt.Fasching
hatte für Groß und Klein einen besonderen Stellen-wert. Es
waren drei Tage voller Tanz, an denen sogar die Kinder in einem ausgeräumten
Zimmer zur Harmonika-Musik tanzen durften. Hier hatten die zukünftigen
Harmonikaspieler die Möglichkeit, die Lieder der Erwachsenen nachzu-spielen
und gleichzeitig für ihre Zukunft zu üben. Mit strahlenden Augen
und voller Enthusiasmus tanzten die Kinder im Kreis oder zu zweit, fröhlich
und unbeschwert. Dieser Tanz trug den passenden Namen "Dudasch",
dessen Ursprung in der ungarisch-slawischen Sprache lag. Der Name, oft
verwendet von den Donauschwaben, bedeutete so viel wie "Dudelsackspieler"
oder "Pfeifer".Der bunt geschmückte Raum verwandelte sich
in einen Schauplatz von Freude und Zusammenhalt. In der Mitte bildeten
die Kinder Hand in Hand einen großen Kreis, während ihre Faschingskostüme
hervor stachen. Sobald die Musik begann, bewegten sie sich gemeinsam -
erst langsam, dann immer schwungvoller. Ihre Hüte wippten, Tierohren
wackelten und Umhänge flatterten hinter ihnen her. Immer wieder lösten
sich einige aus dem Kreis, drehten sich lachend um die eigene Achse und
hüpften dann schnell wieder zurück. Das Lachen und die fröhlichen
Rufe hallten durch den Raum, untermalt vom rhythmischen Stampfen kleiner
Füße auf dem Boden. Papier-schnipsel schwebten durch die Luft,
und die Harmonika-Spieler heizten die Stimmung mit ihrer Musik weiter
an.Während des geselligen Treibens wurde auch für das leibliche
Wohl gesorgt. In der Faschingszeit gab es oft herzhafte Paprika-Kartoffelsuppe,
Schmalzküchle und Spritzgrapfen mit Sahne als Leckereien. Als es
schließlich Zeit war, nach Hause zu gehen, war der Abend noch lange
nicht zu Ende. Fröhlich zogen die Kinder, begleitet von ihren älteren
Geschwistern oder Nachbarkindern, durch die Gassen von Kernei, um ihre
Erlebnisse zu Hause zu erzählen. So lebte der Faschingsbrauch bei
den Kernei Einwohner in Ihren Familien zum Teil bis heute weiter, ein
Zeichen des Miteinanders, der Freude und des freiheitlichen Geistes, der
die Gemeinde über Generationen hinweg verband.
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| 2.1.2026 |
Elisabeth
Zweifel |
Es
war Neujahr, ein Tag voller Freude und Neuanfang. Die Kinder hatten sich
festlich gekleidet, mit funkelnden Augen und einem Lächeln auf den
Lippen. Sie waren aufgeregt, die Verwandten zu besuchen und ihnen alles
Gute für das neue Jahr zu wünschen. Bei jedem Haus, das sie
besuchten, hörte man bei Öl oder Kerzenlicht, die fröhlichen
Stimmen der Kinder, die voller Enthusiasmus ihre Neujahrswünsche
vortrugen. "Ich winsch Eich a glickliches Neues Jahr, langes Lewe,
Fried- un Ohnlich keit un die ewich Glickseelichkeit. Was winscht mr am
Herr? Zwa schwarzi Rappe, daß 'r fahre kann iwrs ganzi Land. Was
winscht mr dr Frau? A schneeweißi Haub, daß sie steht wie
a Turtlstaub. Was winscht mr am Knecht? A Plug in die Hand, daß
r ackrt iwrs ganzi Land. Was winscht mr am Mensch? A Bese in die Hand,
daß Sie kehrt iwrs ganzi Land. Un jetz winsch ich Eich noch a viereckichr
Tisch, an jedem Eck a gebackener Fisch, in dr iMitte a Flasch Wei', do
kennt'r alli dabei luschtich sei. Alles in allem winscha mir Eich der
Bode voll Korn, a Stall voll Viecher und a Keller voll Wei und damit könnt
ihr lustig sein. " Als Dank für die herzlichen Wünsche
erhielten die Kinder das Wünschgeld - kleine Geldbeträge, die
sie stolz in ihren Händen hielten.
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1.1.2026
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Helmut Schmidt

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Liebe
Kerneierinnen und Kerneier auf der ganzen Welt, mit dem Symbol unserer
traditionellen Neujahrsbrezel möchte ich Euch allen ein glückliches,
gesundes und frohes Jahr 2026 wünschen! Die Neujahrsbrezel steht
nicht nur für Genuss und Tradition, sondern auch für Gemeinschaft
und Zusammenhalt. Möge das neue Jahr Euch Freude bringen, voller
schöner Momente und glücklicher Begegnungen. Lassen wir die
Herausforderungen des vergangenen Jahres hinter uns und blicken optimistisch
in die Zukunft.In diesem Sinne: Lasst uns gemeinsam feiern, lachen und
die guten Dinge im Leben schätzen. Auf ein fantastisches Jahr 2026!
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